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Ulrich Koch empfiehlt:

Medientipp: Der Atlas des Himmels

  • Ein Astronomie-Buch, so schön wie der Nachthimmel
    Cover


    Das neue Meisterwerk von Edward Brooke-Hitching
    Der Atlas des Himmels versammelt die schönsten Karten, die der Mensch bei der Vermessung des Himmels geschaffen hat; eine reich bebilderte Schatzkammer der Himmelskartographie. Ergänzt werden die astronomischen Karten durch mittelalterliche Manuskripte, Meisterwerke der Kunst, alte Sternenkataloge, antike Instrumente und andere Kuriositäten. Wir tauchen ein in das Reich der Sterne und Planeten, wie es garantiert noch nie zuvor zu sehen war: ein Reich voller Götter, Teufel und Wetterzauberer, in dem wir fliegenden Seeleuten, Außerirdischen, mythologischen Tieren und wütenden Geistern begegnen.
    Eine unglaubliche Reise durch die Mythen und Entdeckungen unseres Universums
    Anhand spannender Geschichten und wunderschöner Kunstwerke erkundet dieser bemerkenswerte Atlas die Faszination für den Himmel über Zeit und Kulturen hinweg und bildet so eine außergewöhnliche Chronik der kosmischen Fantasie und Entdeckung. Kommen Sie mit auf eine Tour zu den von Sternen faszinierten Kulturen auf der ganzen Welt, lernen Sie tibetische Himmelsgrabstätten oder sternenbedeckte Inuit-Tanzmäntel kennen und erfahren Sie mehr über Sir William Herschels Entdeckung des Uranus. Seltsam muten auch die Legenden aus der europäischen Geschichte an, wie etwa der mittelalterliche Glaube an Schiffe, die in einem Meer über den Wolken segelten oder deutsche UFO-Sichtungen aus dem 16. Jahrhundert.
    Während unser Universum noch nie so detailliert wie heute fotografiert und kartografiert wurde, zeigt uns Edward Brooke-Hitching das Universum in seiner ganzen Schönheit und macht astronomischen Mythen und Geschichten allgemein verständlich.
    Ein besonderes Geschenk für alle Kartenliebhaber, Sternengucker, Hobbyastronomen und Astronomie-Begeistere.

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Jean Malaquais: Planet ohne Visum

  • Jean Malaquais
    Planet ohne Visum
    Cover



    Das vergessene Meisterwerk der französischen Exilliteratur – nach 75 Jahren endlich auf Deutsch
    Marseille 1942, einige Monate vor der endgültigen Besetzung der Freien Zone durch die Deutschen. Der Mittelmeerhafen quillt über von Menschen, die vor dem Krieg fliehen und auf die Überfahrt nach Amerika hoffen, in eine ungewisse Zukunft. Die Stadt ist wie eine Reuse, in der die Unerwünschten und vom Vichy-Regime Verfolgten zappeln und täglich versuchen, den Spitzeln und Denunzianten zu entkommen.
    Die Schicksale der Romanfiguren sind auf verhängnisvolle Weise miteinander verstrickt: Flüchtlinge, Aktivisten der Résistance, Vertreter internationaler Hilfsorganisationen, Legionäre, Devisenschieber, Mitläufer aller Art. Zum Teil sind sie angelehnt an historische Figuren wie Victor Serge, Walter Benjamin und Varian Fry, der zahlreichen Verfolgten zur Ausreise verholfen hat – darunter Jean Malaquais selbst.
    Planet ohne Visum ist zugleich Agententhriller und Milieustudie, ein packendes Epos der Menschen ohne Papiere, dessen elegante Sprache und stilistischen Reichtum Nadine Püschel meisterhaft ins Deutsche übertragen hat. 1947 in Frankreich erschienen, liegt der Roman damit erstmals in deutscher Übersetzung vor.

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